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	<title>Suppsy &#187; Actualités</title>
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	<description>Groupe de Support Psychologique</description>
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		<title>Den GSP an den Medien 2019 Luxemburger Wort</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Mar 2019 16:34:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Gilbert.Bintener]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Den GSP an den Medien 2019 Wenn Helfer Hilfe brauchen Für Einsatzkräfte besteht erhöhtes Risiko, an Posttraumatischer Belastungsstörung zu erkranken Isabelle Faber, Sara Gomes, Patrick Friedgen (v.l.n.r.): Seit der Reform der Rettungsdienste im vergangenen Juni ist die Farbe des Groupe de support psychologique nicht mehr grün, sondern violett. VON MAXIMILIAN RICHARD Rund um die Uhr... <div class="clear"></div><a href="http://www.suppsy.lu/non-classe/den-gsp-an-den-medien-2019-luxemburger-wort/" class="excerpt-read-more">En savoir plus</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h1><span style="color: #0000ff;"><strong><span style="font-size: 36pt;">Den GSP an den Medien 2019</span></strong></span></h1>
<h1></h1>
<header class="post-details__header">
<div id="searchresult" class="showArticleHead">
<div class="Hauptueberschrift">
<h1 align="justify"><span style="color: #ff0000;"><b>Wenn Helfer Hilfe brauchen</b></span></h1>
</div>
<div class="Unterzeile">
<h2 align="justify"><span style="color: #ff0000;">Für Einsatzkräfte besteht erhöhtes Risiko, an Posttraumatischer Belastungsstörung zu erkranken</span></h2>
</div>
<div>
<div><img src="https://e-paper.wort.lu/media/images/spl-icons/lupe.png" alt="Bild vergrößern" width="24" height="24" border="0" /></div>
</div>
<div class="Text">
<h3 align="justify"><a href="https://e-paper.wort.lu/eweb/media/spl/2019/03/04/elements/5da29e8b597a2b23_foto.jpg"><img class="highqual" src="https://e-paper.wort.lu/eweb/media/spl/2019/03/04/elements/5da29e8b597a2b23_foto.jpg" alt="" usemap="#image" width="1214" height="651" border="0" /></a></h3>
<h2 align="justify">Isabelle Faber, Sara Gomes, Patrick Friedgen (v.l.n.r.): Seit der Reform der Rettungsdienste im vergangenen Juni</h2>
<h2 align="justify">ist die Farbe des Groupe de support psychologique nicht mehr grün, sondern violett.</h2>
<h3 align="justify">VON MAXIMILIAN RICHARD</h3>
</div>
<h3 align="justify"><b>Rund um die Uhr sind sie im Namen der Sicherheit im Einsatz. Das verlangt den Rettungskräften viel ab – auch psychisch. Doch wer kümmert sich um die Helfer, wenn es ihnen zu viel wird?</b></h3>
<div class="Text">
<h3 align="justify">Ob bei einem Verkehrsunfall, einem Brand oder einem Zugunglück: Im Notfall kann man auf die Männer und Frauen des Corps grand-ducal d&rsquo;incendie et de secours (CGDIS) zählen. Bei ihren Einsätzen erleben sie regelmäßig Dinge, die den meisten Bürgern erspart bleiben. Sie helfen schwer verletzten Menschen, kämpfen dabei oft gegen die Zeit, bergen Tote oder setzen ihr eigenes Leben aufs Spiel.</h3>
<h3 align="justify">Diese Erfahrungen gehen nicht spurlos an den Rettungskräften vorbei. Wie mehrere Studien aus Deutschland zeigen, haben die Einsatzkräfte deshalb ein deutlich erhöhtes Risiko, eine Posttraumatische Belastungsstörung, eine psychologische Erkrankung, zu entwickeln. Doch wer kümmert sich um die Retter, wenn es ihnen nicht mehr gut geht?</h3>
<h3 align="justify">Eben mit diesem Ziel wurde 1997 der Groupe de support psychologique (GSP) ins Leben gerufen, dessen Mitglieder seither bei Unglücken nicht nur den Betroffenen und Hinterbliebenen, sondern auch den Einsatzkräften zur Seite stehen.</h3>
<h3 align="justify">Nicht immer sind es aber die schlimmen Unfälle und Bilder, die bei den Rettungskräften ein Trauma auslösen. Vielmehr sind es mehrere kleine Dinge und Probleme, die zusammenkommen, die sich anstauen – dabei spielt auch das Privatleben eine Rolle, betont Patrick Friedgen, der Leiter des GSP. Denn alle diese Faktoren beeinflussen die psychologische Widerstandsfähigkeit der Helfer – das Können mit Stresssituationen umzugehen. An einem schlechten Tag kann dann ein einzelnes, sonst vielleicht unbedeutendes Ereignis zu starken psychologischen Belastungen führen: Mal reicht das Gefühl, bei einem Einsatz einer Gefahr ausgesetzt gewesen zu sein, ein anderes Mal der Anblick einer Schnittwunde.</h3>
<h3 align="justify">Oft sei dabei auch entscheidend, wie sehr sich ein Helfer mit einem Opfer identifiziert – etwa wenn es sich um einen Bekannten handelt oder eine Situation, die die Rettungskraft an etwas Bestimmtes erinnert. „In solchen Momenten verliert man seine Schutzmechanismen, ist persönlich getroffen.“ Eine Posttraumatische Belastungsstörung kann entstehen.</h3>
<h3 align="justify">Um dies zu vermeiden, können die Einsatzkräfte sich zu jeder Zeit an den GSP wenden. Selbstverständlich sei dieser Schritt aber längst nicht für jedes Mitglied des CGDIS. Es falle den Rettungskräften nicht immer leicht, sich Probleme einzugestehen, so Patrick Friedgen.</h3>
<h3 align="justify"><b>Eine Stütze für die Helfer</b></h3>
<h3 align="justify">Langsam, aber sicher steigt die Anzahl der Interventionen, erklärt Isabelle Faber vom GSP. 27 Einzelgespräche führten die freiwilligen Helfer im vergangenen Jahr – sie machten somit etwa zwölf Prozent aller Einsätze aus. Dabei geht es vor allem darum, den Rettungskräften eine Stütze zu sein. „Wir sind keine Psychologen – wir machen keine Therapie“, betont Faber.</h3>
<h3 align="justify">Oft seien die Gespräche bereits ausreichend, um schwerwiegenderen psychologischen Problemen vorzubeugen – in manchen Fällen findet aber nach einigen Wochen ein zweites Treffen statt. Bei Bedarf werden die Betroffenen an eine Hilfsstelle weitergeleitet. Die Gespräche werden aber in jedem Fall absolut vertraulich behandelt.</h3>
<h3 align="justify">Bei besonders schwierigen Einsätzen organisiert der GSP auch Interventionen, an denen alle beteiligten Rettungskräfte teilnehmen können. Dabei wird das Erlebte nochmals innerhalb einer Gruppe besprochen, jeder hat nochmals die Möglichkeit, sich auszudrücken.</h3>
<h3 align="justify">Es sei wichtig, den Betroffenen zu vermitteln, dass auch Rettungskräfte nur Menschen sind. „Sie müssen verstehen, dass sie normale Reaktionen auf anormale Umstände zeigen“, sagt Isabelle Faber. Um die Helfer auf schwierige Einsätze und solche Emotionen vorzubereiten, erhalten sie während ihrer Ausbildung auch entsprechende Schulungen.</h3>
<h3 align="justify">Doch nicht nur die Arbeit der Rettungskräfte ist mit psychologischen Belastungen verbunden. Auch die Einsätze des GSP fordern den Helfern viel ab. Denn bei einem Großteil der Interventionen sind die Mitglieder mit dem Tod eines Menschen konfrontiert. „Wir legen deshalb sehr viel Wert auf eine gute Hygiène mentale“, betont Isabelle Faber.</h3>
<h3 align="justify">„Wir müssen mitfühlen, dürfen aber nicht mitleiden“, erklärt Sara Gomes. Die junge Frau ist seit rund zwei Jahren Mitglied der Gruppe. Um sicherzugehen, dass die Helfer stets eine gewisse Distanz wahren können, sind sie bei den Einsätzen nie alleine – mindestens zwei Personen sind immer anwesend. „So können wir gegenseitig aufeinander achten und wenn nötig eingreifen“, so Gomes. Nach jedem Einsatz müssen die Helfer zudem einen Bericht für die Statistik verfassen. Dies helfe zusätzlich, mit dem Erlebten abzuschließen.</h3>
<h3 align="justify">Für die Mitglieder sind zudem drei Supervisionen im Jahr Pflicht. Bei diesen Treffen reden die Helfer unter professioneller Aufsicht über ihre Erfahrungen und tauschen sich gegenseitig aus.</h3>
<h3 align="justify">Aber auch zu jedem anderen Zeitpunkt können die Freiwilligen sich an die Verantwortlichen der Gruppe wenden. „Wenn nötig vermitteln wir sie weiter, sodass sie extern betreut werden können“, so Faber.</h3>
</div>
</div>
</header>
<h1 align="justify"><span style="color: #ff0000;"><b>Freiwillige vor</b></span></h1>
<div class="Text">
<h2 align="justify">Der Groupe de support psychologique (GSP) sucht nach Verstärkung.</h2>
<h2 align="justify">Die Basisausbildung für die angehenden freiwilligen Helfer umfasst 120 Stunden</h2>
<h2 align="justify">und erstreckt sich über zwei Jahre. Bewerbungen können unter der</h2>
<h2 align="justify">E-Mail-Adresse <a href="mailto:contact@suppsy.lu">contact@suppsy.lu</a> eingereicht werden. Mehr Informationen unter:</h2>
<h2 align="justify"><b>www.suppsy.lu</b></h2>
</div>
<header class="post-details__header">
<div></div>
</header>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong><span style="color: #0000ff;">De Groupe de support psychologique ass dann och an den nationale Suizidpreventiounsplang matagebonnen.</span></strong></h3>
<p>Luxemburger Wort vom Montag, 4. März 2019</p>
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		<title>Den GSP an den Medien 2019</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Feb 2019 12:17:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Gilbert.Bintener]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Actualités]]></category>
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		<category><![CDATA[Non classé]]></category>

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		<description><![CDATA[Den GSP an den Medien 2019 1-  D&#8217;Isabelle Faber an de Patrick Friedgen beim radio 100,7 am Interview Rou a Sécherheet 14. Feb 2019 &#8211; 11:45 De Groupe de support psychologique vum CGDIS war d&#8217;lescht Joer 230 mol am Asaz. 46 fräiwëlleg Mataarbechter sprangen an, wann den 112 oder d&#8217;Police si rifft, fir bei Accidenter... <div class="clear"></div><a href="http://www.suppsy.lu/non-classe/den-gsp-an-den-medien-2019/" class="excerpt-read-more">En savoir plus</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h1><span style="color: #0000ff;"><strong><span style="font-size: 36pt;">Den GSP an den Medien 2019</span></strong></span></h1>
<h1><span style="color: #339966;">1-  <strong> D&rsquo;Isabelle Faber an de Patrick Friedgen beim </strong><strong>radio 100,7 am Interview</strong></span></h1>
<h1><span style="color: #ff0000;"><strong>Rou a Sécherheet</strong></span></h1>
<header class="post-details__header"><time class="post-details__date" datetime="2019-02-14T11:45:00+01:00">14. Feb 2019 &#8211; 11:45</time></p>
<div class="post-details__summary">
<p>De Groupe de support psychologique vum CGDIS war d&rsquo;lescht Joer 230 mol am Asaz. 46 fräiwëlleg Mataarbechter sprangen an, wann den 112 oder d&rsquo;Police si rifft, fir bei Accidenter a Gewalt, déi Betraffen an hiert Ëmfeld ze begleeden.</p>
<p class="post-details__author"><em>Mick Entringer / cbi</em></p>
</div>
<figure class="post-details__media"><img class="image" title="Isabelle Faber &amp; Patrick Friedgen" src="https://img.100komma7.lu/uploads/media/default/0001/94/thumb_93313_default_big.jpeg" alt="Isabelle Faber &amp; Patrick Friedgen" width="820" height="456" /><br />
<figcaption class="post-details__caption">D&rsquo;Isabelle Faber an de Patrick Friedgen si Benevoller am Groupe de support psychologique.</figcaption>
</figure>
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<audio class="wp-audio-shortcode" id="audio-6477-1" preload="none" style="width: 100%; visibility: hidden;" controls="controls"><source type="audio/mpeg" src="http://www.suppsy.lu/wp-content/uploads/2019/02/100_7_interview-GSP-Feb-2019.mp3?_=1" /><a href="http://www.suppsy.lu/wp-content/uploads/2019/02/100_7_interview-GSP-Feb-2019.mp3">http://www.suppsy.lu/wp-content/uploads/2019/02/100_7_interview-GSP-Feb-2019.mp3</a></audio>
</header>
<div class="post-details__content wysiwyg-block">
<p>Wann de Groupe de support psychologique geruff gëtt, ass meeschtens eng Persoun gestuerwen, et gouf e Suicide oder e plëtzleche Kandsdoud. D&rsquo;Benevolle vum Groupe de support ginn ëmmer zu zwee op den Terrain. Virdru <span class="eifeler_regel" title="kruten">krute</span> <span class="eifeler_regel" title="sinn">si</span> eng Basisausbildung vun 120 Stonnen iwwer zwee Joer.</p>
<h2>Hëllefen, d&rsquo;Emotiounen auszehalen</h2>
<p>Et wier wichteg, datt eng psychologesch Betreiung an traumatesche Situatioune fréi geschitt, seet d&rsquo;Isabelle Faber, Benevole beim GSP. Wa <span class="eifeler_regel" title="sinn">si</span> um Terrain ukommen, wieren d&rsquo;Leit ënner engem schlëmmen emotionale Schock. &laquo;&nbsp;Déi Leit hu keng kognitiv Fäegkeete méi. Dat heescht, Dir sidd net méi capabel eng Telefonsnummer ze wielen, Dir wësst net méi, wou uewen a wou ënnen ass, riets a lénks.&nbsp;&raquo; Et misst een de Leit virun allem <span class="eifeler_regel" title="Sécherheeten">Sécherheet</span>, Rou a Presenz ginn. De GSP wëllt de Leit hëllefen, hir Emotiounen auszehalen, seet d&rsquo;Isabelle Faber.</p>
<p>De Wéi kéinten d&rsquo;Benevolle vum GSP zwar net ewechhuelen, mee &laquo;&nbsp;et geet drëm, datt d&rsquo;Leit realiséieren, wat geschitt ass&nbsp;&raquo;. An 99 Prozent vun den Asätz wiere si mat engem plëtzlechen Doudesfall konfrontéiert. &nbsp;&raquo;</p>
<p>Et géif een als Géigeleeschtung awer och ganz vill kréien, seet de Patrick Friedgen. &laquo;&nbsp;Dat kann ee sech esou net virstellen, dat kann een och net eriwwer bréngen. Dat gesäit een am Asaz.&nbsp;&raquo; Et wéilt een de Leit hëllefen, hir Situatioun ze acceptéieren, well &laquo;&nbsp;eréischt da kënne <span class="eifeler_regel" title="sinn">si</span> ufänke mat traueren. Dat ass immens wichteg.&nbsp;&raquo;</p>
<p>&laquo;&nbsp;Wann een net acceptéiert, datt ee léiwe Mënsch gestuerwen ass, da kann <span class="eifeler_regel" title="een">ee</span> seng Trauer net starten, a wann een dat net ka maachen, da bleift een an engem emotionale Schock hänken an et kann ee krank ginn.&nbsp;&raquo;, seet de Patrick Friedgen.</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h1><span style="color: #339966;">2-</span> <span style="color: #339966;"><strong>D&rsquo;Isabelle Faber beim </strong><strong>RTL am Interview</strong></span></h1>
<h1><strong>230 Interventiounen a 790 Stonnen u Betreiung fir déi 50 Benevoller vum GSP</strong></h1>
<p>De Groupe de support psychologique vum CGDIS këmmert sech bei Kriseninterventiounen ëm d&rsquo;Betreiung vun traumatiséierte Persounen. <em>Vum Frank Elsen</em></p>
<p><a href="http://www.suppsy.lu/gsp-medien-2-2/attachment/rtl-interview/" rel="attachment wp-att-6470"><img class="alignnone size-full wp-image-6470" src="http://www.suppsy.lu/wp-content/uploads/2019/02/rtl-interview.jpg" alt="rtl interview" width="619" height="370" /></a></p>
<audio class="wp-audio-shortcode" id="audio-6477-2" preload="none" style="width: 100%; visibility: hidden;" controls="controls"><source type="audio/mpeg" src="http://www.suppsy.lu/wp-content/uploads/2019/02/Interview-RTL-feb-2019.mp3?_=2" /><a href="http://www.suppsy.lu/wp-content/uploads/2019/02/Interview-RTL-feb-2019.mp3">http://www.suppsy.lu/wp-content/uploads/2019/02/Interview-RTL-feb-2019.mp3</a></audio>
<p>Eng 230 Mol ass de GSP zejoert intervenéiert. Eng ronn 800 Stonnen u Betreiung sinn zesummekomm, wat ongeféier ronn 5 Aarbechtsméint entsprécht. Alleng 139 Mol gouf de Groupe de support 2018 iwwert den 112 geruff, 69 Mol iwwert d&rsquo;Police an 33 Mol war et de Samu-Dokter, deen de GSP em Hëllef geruff huet.</p>
<p>An deene meeschte Fäll waren et 2 Membere vum Groupe de support psychologique, déi an der Moyenne tëscht 3 a 4 Stonnen am Asaz waren, fir Betraffener ze betreien. Eng Kéier waren esouguer 12 Leit vum GSP mateneen am Asaz. Am Januar 2018 goufen déi meeschten Asätz gezielt. 28 waren et der deemools.</p>
<p>D&rsquo;Isabelle Faber vum CDGIS erkläert:<em> &laquo;&nbsp;Déi Leit si schonn ausgebilt an trotzdeem: all Asaz ass anescht, all Asaz ass schwiereg an déi Leit musse sech adaptéieren, un déi Situatioun, déi se do begéinen. Dat ass natierlech ganz eprouvant an dofir hu mer och selwer Supervisiounen e puer mol d&rsquo;Joer an déi sinn och obligatoresch a wann eis Memberen net do drun Deel huelen, dann däerfen se och net méi an den Asaz.&nbsp;&raquo;</em></p>
<p>D&rsquo;lescht Joer ass de GSP eng 30 mol wéinst déidleche Verkéiersaccidenter a 12 mol a Schoulen intervenéiert. Am Verglach zu anere Wochendeeg, gouf et besonnesch dënschdes a mëttwochs méi Kriseninterventiounen. Dat virun allem moies tëscht 10 an 11 Auer.</p>
<p>D&rsquo;Aarbecht vum Groupe de support psychologique besteet ënnert anerem aus der Betreiung vu Blesséierten oder Zeie vun Accidenter, grad ewéi der Betreiung vu Betraffenen no engem déidleche Verkéiersaccident, engem Suicide oder engem Gewaltverbriechen. Op Demande intervenéiert de GSP och an Entreprisen an a Betriber, z.B. wann e Mataarbechter plëtzlech verstuerwen ass<b>.<br />
</b></p>
<p>No besonnesch schwéieren Asätz steet de GSP och den Asazekippe vum CGDIS fir Eenzelgespréicher oder Stressmanagement ze Verfügung.</p>
<p>De GSP besteet aktuell aus enge 50 Benevoller. Fir beim GSP ze hëllefen, mussen d&rsquo;Leit awer eng Formatioun vu méi ewéi 120 Stonne maachen. Och an Zukunft géife weider Leit gesicht ginn<b>. </b>All 2 Joer gëtt dofir en Opruff gemaach.<b><br />
</b></p>
<p>De Groupe de support psychologique ass dann och an den nationale Suizidpreventiounsplang matagebonnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Le GSP a participé avec un stand d’information aux 10e Journée Sécurité Santé du Groupe CFL</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jun 2018 22:36:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Gilbert.Bintener]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Actualités]]></category>
		<category><![CDATA[Documents utiles]]></category>
		<category><![CDATA[Non classé]]></category>

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		<description><![CDATA[Le GSP a participé avec un stand d’information aux 10e Journée Sécurité Santé du Groupe CFL Auf Anfrage der CFL , nahm die GSP ( Groupe de support psychologique) am Tag der Sicherheit und Gesundheit (Journée Sécurité et Santé) mit einem Informationsstand teil. Interessenten bot sich hiermit die Gelegenheit sich genauer über die GSP Arbeit... <div class="clear"></div><a href="http://www.suppsy.lu/non-classe/le-gsp-a-participe-avec-un-stand-dinformation-aux-10e-journee-securite-sante-du-groupe-cfl/" class="excerpt-read-more">En savoir plus</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2>Le GSP a participé avec un stand d’information aux 10e Journée Sécurité Santé du Groupe CFL</h2>
<p>Auf Anfrage der CFL , nahm die GSP ( Groupe de support psychologique) am Tag der Sicherheit und Gesundheit (Journée Sécurité et Santé) mit einem Informationsstand teil.<br />
Interessenten bot sich hiermit die Gelegenheit sich genauer über die GSP Arbeit zu erkundigen. (Is)</p>
<p><a href="http://www.suppsy.lu/non-classe/le-gsp-a-participe-avec-un-stand-dinformation-aux-10e-journee-securite-sante-du-groupe-cfl/attachment/journee-securite-et-sante-cfl-001/" rel="attachment wp-att-6344"><img class="alignnone wp-image-6344 size-large" src="http://www.suppsy.lu/wp-content/uploads/2018/06/Journée-Sécurité-et-Santé-CFL-001-1024x768.jpeg" alt="Journée Sécurité et Santé CFL 001" width="960" height="720" /></a> <a href="http://www.suppsy.lu/non-classe/le-gsp-a-participe-avec-un-stand-dinformation-aux-10e-journee-securite-sante-du-groupe-cfl/attachment/journee-securite-et-sante-cfl-002/" rel="attachment wp-att-6345"><img class="alignnone wp-image-6345 size-large" src="http://www.suppsy.lu/wp-content/uploads/2018/06/Journée-Sécurité-et-Santé-CFL-002-1024x768.jpeg" alt="Journée Sécurité et Santé CFL 002" width="960" height="720" /></a> <a href="http://www.suppsy.lu/non-classe/le-gsp-a-participe-avec-un-stand-dinformation-aux-10e-journee-securite-sante-du-groupe-cfl/attachment/journee-securite-et-sante-cfl-003/" rel="attachment wp-att-6346"><img class="alignnone wp-image-6346 size-large" src="http://www.suppsy.lu/wp-content/uploads/2018/06/Journée-Sécurité-et-Santé-CFL-003-1024x768.jpeg" alt="Journée Sécurité et Santé CFL 003" width="960" height="720" /></a></p>
<p>Sur demande de la CFL, le Groupe de support psychologique (GSP), a participé avec un stand d’information à la Journée Sécurité et Santé.<br />
Les intéressés avaient ainsi l’occasion de se renseigner sur le travail du GSP. (Is)</p>
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		<title>LEBEN MIT DEM TOD Artikel an der Lëtzebuerger Revue</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Feb 2018 23:33:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Gilbert.Bintener]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Actualités]]></category>
		<category><![CDATA[Documents utiles]]></category>
		<category><![CDATA[Non classé]]></category>

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		<description><![CDATA[LEBEN MIT DEM TOD Seit 1997 leistet der „Groupe de Support Psychologique“ Menschen in Schocksituationen Beistand. In Momenten, die das Leben von den Betroffenen ändern. Doch auch das der Helfer, wie das von Jakkie Paulus und Isabelle Decker – wenn auch auf eine ganz andere Weise. Fotos: Anne Lommel Es ist ein intimer Augenblick, in... <div class="clear"></div><a href="http://www.suppsy.lu/non-classe/leben-mit-dem-tod/" class="excerpt-read-more">En savoir plus</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #0000ff;"><strong>LEBEN MIT DEM TOD</strong></span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Seit 1997 leistet der „Groupe de Support Psychologique“ Menschen in Schocksituationen Beistand. In Momenten, die das Leben von den Betroffenen ändern. Doch auch das der Helfer, wie das von Jakkie Paulus und Isabelle Decker – wenn auch auf eine ganz andere Weise.</strong></span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><em>Fotos: Anne Lommel</em></span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Es ist ein intimer Augenblick, in dem alles still und laut zugleich ist, und mit einem Atemzug nichts mehr ist, wie es war. Wenn alles steht und fällt und sich um sich selbst dreht, sind sie da. Jakkie Paulus und Isabelle Decker. Oder jemand anderes der insgesamt 67 Mitglieder (Stand 2017) des GSP. Die ehrenamtliche Organisation bietet eine erste Stütze, nachdem die Polizei überbringt, was kaum jemand hören will: unerwartete Todesnachrichten.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Die Mitglieder des GSP sind keine Psychologen. Sie zählen zu einer Spezialeinheit der „Protection Civile“, die dem Innenministerium anhängig ist. Nach einer zweijährigen Schulung haben die Helfer eine Ausbildung in der Krisenintervention. Ein Begriff, der den menschlichen Part ihrer Arbeit verschluckt. „Du gibst alles von dir. Physisch und psychisch. Du musst mitfühlen, ohne zu leiden“, beschreibt Isabelle. Sie lacht, lacht viel und gern. Das verraten auch die feinen Lachfältchen um ihre Augenwinkel. Nicht, weil sie das Thema nicht ernst nimmt, sondern, weil sie ihr Engagement als positive Arbeit versteht.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Jakkie Paulus und Isabelle Decker</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="http://www.suppsy.lu/non-classe/leben-mit-dem-tod/attachment/leben-mit-dem-tod-isabelle-jakkie/" rel="attachment wp-att-6232"><img class="alignnone  wp-image-6232" src="http://www.suppsy.lu/wp-content/uploads/2018/02/leben-mit-dem-tod-isabelle-jakkie.jpg" alt="leben mit dem tod isabelle jakkie" width="1409" height="949" /></a></span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"> </span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"> </span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Sie ist seit 2007 beim GSP, wechselte für den Freiwilligendienst sogar ihren Job. „Ich war 17 Jahre lang Journalistin. Ich habe mich nach meinem Erste-Hilfe-Kurs für den GSP entschieden, weil ich mein Wohlbefinden mit Menschen teilen wollte, die dieses Glück nicht haben“, verdeutlicht sie ihre Motivation. „Während der Ausbildung fühlte ich mich unwohl: Wie sollte ich auf der einen Seite den Familien und Betroffenen Schutz vor neugieriger Presse versprechen und andererseits in ebendiesem Bereich berufstätig sein? Ich geriet in einen Interessenkonflikt“, gesteht sie. Isabelle entschied sich für einen Job in einer Firma. Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Abgestumpft ist sie nach den vielen Jahren beim GSP nicht. Dafür ist ihre Leidenschaft zu groß, wenn sie über ihr Ehrenamt spricht. Ihre Worte zu gefühlvoll, wenn sie ihre Zeit beim GSP Revue passieren lässt.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Jeder Einsatz ist anders. Jede Erfahrung eine neue Herausforderung. Jeder Todesfall jedem Leben eigen. Obschon der Tod zum Leben gehört wie die Geburt, ist er vielen fremd. Eine verstörende, vergessene Gewissheit. „Für die meisten sind Trauer und Tod ein Tabu. Und jeder reagiert anders auf diesen Moment“, so die Sozialarbeiterin Jakkie. Einige Angehörige reagieren mit übersteigertem Aktionismus, Redefluss oder sogar Aggressivität. Auch das Gegenteil tritt auf: Sprachlosigkeit und körperliche Verkrampfung. Andere Betroffene sind völlig ungläubig und können das Geschehen nicht begreifen. Sie wollen den Tod nicht wahrhaben und leugnen ihn. Viele machen sich auch Vorwürfe, fragen sich, ob sie das Geschehene hätten verhindern können. Menschliche Reaktionen, die die Vielseitigkeit des Seins spiegeln. Hinzu kommen die Rituale der einzelnen Kulturkreise.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><em>Nach einer zweijährigen Schulung haben die Helfer eine Ausbildung in der Krisenintervention. Ein Begriff, der den menschlichen Part ihrer Arbeit verschluckt.</em></span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Der GSP trifft auf Sprachbarrieren und unterschiedliche Glaubenstraditionen. Und das zu einem erdenklich schlechten Zeitpunkt. Doch auch das gehört zu ihrem Engagement. „Zu manchen Trauerritualen gehört das laute schreien, andere verlangen die Aufbahrung der Verstorbenen. Genauso gibt es Religionen, die es verbieten diese einzuäschern“, erklärt Jakkie Paulus. Alle Mitglieder des GSP werden im Umgang mit religiösen Bräuchen geschult.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Sprachliche Barrieren lassen sich nicht so einfach überwinden. Die ehrenamtlichen Helfer werden ähnlich unvermittelt mit den Geschehnissen konfrontiert, wie die Betroffenen. Selbst, wenn sie drei, vier Sprachen beherrschen, kommt es immer wieder vor, dass sie per Pieper zu einem Einsatz gerufen werden, bei dem ihre Kenntnisse unzureichend sind. „Mitten in der Nacht ist es schwer einen Übersetzter aufzutreiben, der beispielsweise arabisch spricht“, gesteht Isabelle. Jakkie fügt dem schnell hinzu: „Und selbst wenn du ihre Sprache sprichst, musst du dich darin wohlfühlen und auch Fachausdrücke kennen. Du sollst in dem Moment Sicherheit vermitteln und nicht nach Worten suchen.“</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Die 27-Jährige fährt erst seit Juli 2017 beim GSP mit. „Ich habe mich schon früh für die Arbeit des GSP interessiert, doch das Mindestalter für die Zulassung zur Ausbildung liegt bei 21 Jahren.“ Jakkie lächelt. „Anfang 2015 war es für mich dann so weit.“ An ihren ersten Einsatz erinnert sie sich noch gut.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Sie stand damals nicht auf dem Dienstplan. Der Anruf kam spontan. Ob sie fit sei, hieß es am anderen Ende der Leitung. Es folgten wenige, kurze Infos zum Geschehen. Nichts Ausführliches, nur Eckdaten. Mit ihrem Privatauto – denn die Mitglieder des GSP fahren meist ohne Blaulicht und mit ihrem eigenem Wagen zum Einsatzort – machte sie sich auf den Weg. Die Theorie saß. Die Realität sah trotzdem anders aus. „Klar, du bist vorbereitet und weißt, was du zu tun hast. Aber aufregend ist es trotzdem, weil du nie weißt, was dich erwartet“, schildert sie.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Schon gewusst?</strong></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #0000ff;">2016 rückte der GSP durchschnittlich fünf bis sechs Mal wöchentlich aus. Die Statistiken zu 2017 sind noch in Arbeit.</span><br />
<span style="color: #0000ff;"> • Der GSP kommt auch nach Gewaltdelikten und in Krisensituationen zum Einsatz.</span><br />
<span style="color: #0000ff;"> • Die Mitglieder, aus allen sozialen Schichten stammend, besuchen sowohl Privatpersonen als auch Firmen und Schulen, um sie in Schockmomenten zu begleiten. Auch Rettungskräfte können auf sie zurückgreifen.</span><br />
<span style="color: #0000ff;"> • Der GSP übertragt selbst keine Todesnachrichten. Das fällt in den Aufgaben-</span><br />
<span style="color: #0000ff;"> bereich der Polizei, da die Helfer nicht negativ behaftet sein dürfen.</span><br />
<span style="color: #0000ff;"> • Sie arbeiten zudem eng mit Bestattungsunternehmen zusammen und begleiten die Hinterbliebenen zum Abschied nehmen oder zur Identifikation der Verstorbenen.</span><br />
<span style="color: #0000ff;"> • Die ehrenamtlichen Mitglieder werden von der Rettungszentrale (112) via Pieper über Einsätze informiert. Dort werden die Anrufe von Notärzten des SAMU, der Polizei, der Rettungskräfte und der Feuerwehr zentralisiert. Doch können auch Privatpersonen und die Rettungszentrale selbst sie kontaktieren.</span><br />
<span style="color: #0000ff;"> • Die Mitglieder sind verpflichtet, drei Mal jährlich eine Supervision durchzu-</span><br />
<span style="color: #0000ff;"> führen sowie alle vier Jahre den Arbeitsarzt zu besuchen. Es ist wichtig, dass sie psychisch und physisch fit sind.</span><br />
<span style="color: #0000ff;"> • Sie entscheiden freiwillig, ob sie einen Einsatz durchführen oder an einen anderen Helfer weitergeben wollen, beispielsweise, wenn sie die Verstorbenen oder die Hinterbliebenen persönlich kennen.</span><br />
<span style="color: #0000ff;"> • Zwingende Voraussetzung zur Ausbildungszulassung ist der Nachweis über einen bestandenen Erste-Hilfe-Kurs.</span></li>
</ul>
<p><span style="color: #0000ff;">Isabelle ist nicht mehr aufgeregt. Sie ist ein alter Hase und beobachtet einen sozialen Wandel: „Wir leben in einer individualisierten Gesellschaft. Wir tendieren dazu, den Kontakt zu unseren Mitmenschen zu meiden, uns zu verschließen. In einer Schocksituation den Nachbarn anzurufen, ist heute keine instinktive Handlung mehr. Wir nehmen uns viel seltener Zeit miteinander zu reden oder einander zuzuhören.“</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><em>„Du sollst in dem Moment Sicherheit vermitteln und nicht nach Worten suchen.“ <strong>Jakkie Paulus</strong></em></span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Eine Rolle, die der GSP in entsprechenden Momenten übernimmt. Gelassen, ruhig, sitzen Jakkie und Isabelle zusammen an einem Tisch. Sie sind ein eingespieltes Team, werfen sich vielsagende Blicke zu, wenn sie nach passenden Antworten auf komplexe Fragen suchen. Sie haben Zeit. Zeit, die sie Fremden nebenberuflich in Notsituationen schenken. Manche Einsätze dauern drei, andere sieben Stunden. Der GSP lässt niemanden allein, der nicht handlungsfähig ist. Bevor die Mitglieder gehen, helfen sie den Betroffenen ihr soziales Netzwerk zu aktivieren und geben Informationen und Flyer über spezifische Hilfsorganisation weiter. Für alle Fälle.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Spätestens mit 64 treten sie von ihrem Dienst zurück. So will es eine interne Reglung. Mit leeren Taschen, dafür mit vollen Herzen. Für Isabelle und Jakkie ist es nicht Geld, das bereichert. Es sind die dankenden Worte, die Menschen ihnen zurückgeben. Die Konfrontation mit schweren Schicksalsschlägen erinnert die beiden daran, dass es Schlimmeres gibt. Viel Schlimmeres, als Alltags-Bagatellen. Ihre Welt dreht sich weiter, trotz zerbeultem Auto oder umgekipptem Kaffee.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Belastende Mission</strong></span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Zusammen mit seinem Team bereitet der Psychologe Marc Stein Polizeibeamten auf das Überbringen von Todesnachrichten vor. Eine Aufgabe, die die Medien im weiteren Sinn zusätzlich erschweren.</strong></span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Marc Stein</strong></span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="http://www.suppsy.lu/non-classe/leben-mit-dem-tod/attachment/marc-stein/" rel="attachment wp-att-6234"><img class="alignnone size-full wp-image-6234" src="http://www.suppsy.lu/wp-content/uploads/2018/02/Marc-stein.jpg" alt="Marc stein" width="539" height="661" /></a></span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Der 48-Jährige Marc Stein studierte Psychologie an der „Université libre de Bruxelles“ und ist seit 1997 als Leiter des „Service Psychologique“ der Police Grand-Ducale tätig. Seine Schwerpunkte liegen in der angewandten kriminologischen, klinischen, Arbeits- und Krisenpsychologie. 2005 trat</span><br />
<span style="color: #0000ff;"> er dem „Standing Committee Disaster, Crisis and Trauma Psychology“ der „European Federation for Psychologists’ Associations“ bei.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Die Hinterbliebenen von Unfalltoten oder unerwarteter Todesfälle sind nicht auf ihren Verlust gefasst. Die Polizisten, die die Nachricht überbringen, sind ihnen einen Schritt voraus. Wie bereiteten Sie die Beamten auf diese Aufgabe vor, Herr Stein?</span><br />
<span style="color: #0000ff;"> Wir bilden unsere Beamten in vereinzelten Schulungen gezielt aus. Zusammen mit Schauspielern und Schauspielerinnen stellen wir Fallbeispiele nach und evaluieren im Anschluss, was gut lief und was verbesserungsfähig ist. Die Schüler nehmen die Übungen ernst: Den meisten gelingt es ,sich richtig in die Situation hineinzuversetzen.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Auf welche Reaktionen müssen sie sich einstellen?</strong></span><br />
<span style="color: #0000ff;"> Jedes Verhalten ist denkbar: Wut, die Infragestellung der Todesnachricht, Aggressivität, Zusammenbrüche, aber auch vollkommene Gleichgültigkeit. Die Beamten müssen sich vor dem Einsatz mental auf alles vorbereiten. Vor allem aber müssen sie verinnerlichen, dass es jede Reaktion zu respektieren gilt und sie nur dann eingreifen sollen, wenn die Betroffenen zur Gefahr werden. Oft schweigen die Hinterbliebenen erstmal. Lange. Den Raum und die Zeit muss man ihnen geben.</span><br />
<span style="color: #0000ff;"> <strong><br />
Die zuständige Abteilung der Polizei nennt sich „Service Psychologique de la Police Grand-Ducale“. Doch unterscheidet sich die Arbeit der Polizisten deutlich von dem eines klinischen Psychologen. Sie leisten quasi Erste-Hilfe für die Psyche.</strong></span><br />
<span style="color: #0000ff;"> Eine psychotherapeutische Behandlung will mittel- und langfristige Lösungen schaffen. Die Hilfeleistung durch den „Groupe de Support Psychologique“ und durch unsere Beamten vor Ort ist eine reine Akutmaßnahme. Es geht um psychosoziale Erste-Hilfe, keinesfalls um eine klinische Beratung oder psychotherapeutische Behandlung. Die Schulungen der Beamten durch den „Service Psychologique“ und das Angebot klinischer und psychotherapeutischer Nachbetreuung nach schweren Missionen, das fällt in den klassischen Arbeitsbereich der klinischen Psychologie.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Ist diese nach jeder überbrachten Todesnachricht und jeder Katastrophe nötig? Auf Seiten der Beamten und der Hinterbliebenen?</strong></span><br />
<span style="color: #0000ff;"> Die unerwartete Konfrontation mit dem Tod kann die Psyche verwunden. Aber die Wahl der Behandlung hängt mit der Tiefe und der Intensität der psychischen Verletzung, dem individuellen Erleben des Betroffenen und seiner momentanen psychischen Verfassung zusammen. Nicht jeder Kratzer oder jede Schürfwunde muss operativ behandelt werden. Klar, manche sind tief oder lassen alte Wunden wieder aufplatzen, sodass sie genäht werden müssen. Andere heilen jedoch auch ohne Behandlung mit der Zeit gut ab.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Konkret bedeutet das?</strong></span><br />
<span style="color: #0000ff;"> Wir neigen heutzutage dazu, zu sehr zu psychiatrieren und zu psychologisieren. Was potentiell ein Trauma sein könnte, wird gleich behandelt. Dabei kommen viele Hinterbliebene und eingesetzte Beamte eigenständig wieder auf die Beine, denn die Psyche ist fähig auch schlimme Erlebnisse zu verarbeiten. Ohne Psychotherapie oder psychiatrische Betreuung. Natürlich ist es wichtig auf mögliche Therapien zu verweisen und die Problemfälle ernst zu nehmen, doch eine Schocksituation ist nicht gleich ein Trauma. Nicht nach jedem Niesen muss ein Grippemedikament verschrieben werden. Manchmal ist es ratsam sowas auszukurieren, die Leiden zuzulassen, um selbstständig und stärker als je zuvor aus der Situation hervorzutreten.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Das trifft aber nicht auf alle zu.</strong></span><br />
<span style="color: #0000ff;"> Für die anderen ist es wichtig zu betonen, dass es Hilfsangebote wie den GSP, Psychologen, Psychiater und Psychotherapeuten gibt und es keine Schande ist, externe Hilfe zu beanspruchen. Manchmal entwickelt sich das Bedürfnis nach einer Therapie erst Jahre nach dem Einsatz oder dem einschneidenden Moment. Wir alle tragen einen Rucksack, gefüllt mit Steinen. Manchmal nehmen wir welche raus, manchmal kommen welche dazu. Der Rucksack belastet uns im Alltäglichen nicht zu stark. Manchmal jedoch wird der Rucksack so schwer, dass wir nach hinten umkippen. Spätestens dann ist es höchste Zeit reinzuschauen, sich mit dem Inhalt zu beschäftigen und Ballast abzuwerfen.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Allerdings zwingt einen die mediale Berichterstattung manchmal regelrecht dazu, seine Steine vor Anderen auszubreiten.</strong></span><br />
<span style="color: #0000ff;"> Über Katastrophen, Unfälle und unerwartete Todesfälle zu berichten ist eine heikle Angelegenheit – und dessen sind sich Medienhäuser oft nicht bewusst. Außerdem dringen oft Informationen in die Öffentlichkeit, noch bevor unsere Beamten reagieren können. Das sind meist unzulängliche Infos, die mögliche Hinterbliebene nur unnötig belasten. Die Beamten werden von ihnen dann mit Informationen konfrontiert, über die sie selbst keine Gewissheit haben.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Was legen Sie Medienvertretern und Vertreterinnen ans Herz?</strong></span><br />
<span style="color: #0000ff;"> Zuerst sollte sich jedes Medium die Frage stellen: Wie müssen wir über dieses Ereignis berichten? Ist es notwendig die Opfer öffentlich darzustellen? Letzteres sollte vor allem bei Suizidfällen verneint werden. Hier ist das Risiko hoch, dass sich Menschen in ähnlich schwierigen Lebenssituationen mit dem Suizidanten identifizieren: der berühmte Nachahmeffekt.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Also lieber nur noch Friede, Freude, Eierkuchen in der Medienlandschaft?</strong></span><br />
<span style="color: #0000ff;"> Nein, die Menschen haben das Recht von Geschehnissen zu erfahren, das steht außer Frage. Nur sollten Terroranschläge, Flugzeugabstürze, Verkehrsunfälle, Suizide – und ähnliche Ereignisse – nicht dauertrommelfeuerartig breit getreten werden.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Was wäre sinnvoller?</strong></span><br />
<span style="color: #0000ff;"> Ein Liveticker über jeden geborgenen Toten oder Bilderfluten von bis zur Unkenntlichkeit zerstörten Autos hat keinen Mehrwert. Ebenso wenig ein Beitrag, der die Hinterbliebenen oder die Einsatzkräfte direkt nach dem Geschehen vor die Kamera zerrt. In solchen Momenten ist der Betroffene weder kognitiv noch emotional auf der Höhe. Man sagt und tut Dinge, die man später vielleicht bereut – dann kursieren die eigene Stimme und das Gesicht aber schon im öffentlichen Raum, im Internet leider sogar fast auf ewig. Fairer wäre es diese Menschen Wochen nach der Katastrophe um ein Interview oder ähnliches zu bitten, wenn der erste Schock verdaut ist.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Medien haben einen großen Impakt auf die Gesellschaft. Wie können sie diesen in solchen Fällen positiv einsetzen?</strong></span><br />
<span style="color: #0000ff;"> Indem sie über Beratungsstellen informieren, indem sie den Konsumenten Tipps zum Aufbau eigener Kräfte und Ressourcen geben anstatt 24 Stunden, täglich, nur Negativmeldungen zu vermitteln. Zwischendurch muss Luft zum Atmen bleiben, sonst entwickeln immer mehr Menschen tiefgreifende Ängste und verschließen sich einer Welt, die bei allem schlechten auch sehr viel Positives zu bieten hat.</span></p>
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		<title>Wenn jedes Wort zählt &#8212; Artikel am Wort</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Feb 2018 23:29:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Gilbert.Bintener]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn jedes Wort zählt Warum bei Einsätzen des Groupe de support psychologique höchste Konzentration gefordert ist V O N  C H E R Y L  C A D A M U R O Dieses Jahr sind bereits sieben Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Und bei jedem Einzelnen waren im Anschluss Mitarbeiter des Groupe de... <div class="clear"></div><a href="http://www.suppsy.lu/non-classe/aus-uberzeugung-helfen-artikel-an-dem-wort-2/" class="excerpt-read-more">En savoir plus</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span class="fontstyle0" style="font-size: 18pt; color: #0000ff;"><span style="font-family: georgia, palatino, serif;"><span style="font-size: 24pt;">Wenn jedes Wort zählt</span><br />
<span style="font-size: 14pt;">Warum bei Einsätzen des Groupe de support psychologique höchste Konzentration gefordert ist</span><br />
<span style="font-size: 14pt;"> V O N  C H E R Y L  C A D A M U R O</span><br />
<span style="font-size: 14pt;"> Dieses Jahr sind bereits sieben Menschen bei Verkehrsunfällen</span><br />
<span style="font-size: 14pt;"> ums Leben gekommen. </span></span></span></p>
<p><span class="fontstyle0" style="font-size: 14pt; color: #0000ff;"><span style="font-family: georgia, palatino, serif;">Und bei jedem Einzelnen waren im Anschluss Mitarbeiter des Groupe de<br />
support psychologique im Einsatz.<br />
Doch wie sieht eigentlich das Aufgabenfeld der Ehrenamtler aus?<br />
Wenn ihr Funkmeldeempfänger Zeichen gibt, ist Isabelle und Vanessa jedes Mal klar: Mit großer<br />
Wahrscheinlichkeit ist jemand verstorben, mit Sicherheit sind da<br />
Menschen, die Hilfe benötigen. </span></span></p>
<p><span class="fontstyle0" style="font-size: 14pt; color: #0000ff;"><span style="font-family: georgia, palatino, serif;">Die beiden sind ehrenamtlich beim<br />
Groupe de support psychologique (GSP) tätig – und stehen unter anderem Menschen bei, die von der<br />
Polizei die Nachricht vom Tod eines Angehörigen übermittelt bekommen.<br />
Doch nicht nur nach schweren Verkehrsunfällen, auch nach Suizid und plötzlichem Kindstod sind<br />
sie vor Ort, um den Hinterbliebenen Halt in der Not zu geben. Doch<br />
weder Vanessa noch Isabelle </span></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="http://www.suppsy.lu/non-classe/aus-uberzeugung-helfen-artikel-an-dem-wort-2/attachment/isabelle-vanessa/" rel="attachment wp-att-6245"><img class="alignnone size-full wp-image-6245" src="http://www.suppsy.lu/wp-content/uploads/2018/02/isabelle-vanessa.jpg" alt="isabelle vanessa" width="725" height="1177" /></a></span></p>
<p><span class="fontstyle0" style="font-size: 14pt; color: #0000ff;"><span style="font-family: georgia, palatino, serif;">und auch keiner der anderen 63 Mitarbeiter der GSP sind ausgebildete Psychologen oder Therapeuten.<br />
Sondern einfach nur Menschen, die anderen Menschen in einer<br />
Notsituation helfen wollen. Im Dienst der Menschlichkeit<br />
Und dennoch wissen sie ganz genau, wie man mit traumatisierten<br />
Menschen umgeht, in Stresssituationen gefasst bleibt. Sie wissen,<br />
dass jeder anders auf die Überbringung einer Todesnachricht<br />
reagiert. Dass die einen aggressiv werden und die anderen es nicht<br />
glauben wollen. </span></span></p>
<p><span class="fontstyle0" style="font-size: 14pt; color: #0000ff;"><span style="font-family: georgia, palatino, serif;">Dass die einen Nähe benötigen und die anderen<br />
während Stunden kein Wort sagen.<br />
Während einer zweijährigen Ausbildung lernen die angehenden Mitarbeiter, mit solchen Situationen umzugehen. </span></span></p>
<p><span class="fontstyle0" style="font-size: 14pt; color: #0000ff;"><span style="font-family: georgia, palatino, serif;">Anhand von Theorie, aber auch Rollenspielen.<br />
Doch es braucht mehr als das. Feingefühl und Sensibilität seien wichtig. Und zwar die richtige Mischung. </span></span></p>
<p><span class="fontstyle0" style="font-size: 14pt; color: #0000ff;"><span style="font-family: georgia, palatino, serif;">Zu viel davon ist ebenso schädlich wie zu wenig davon.<br />
„Wir sollen mitfühlen, aber nicht mitleiden“, so Isabelle. Und: „Wir<br />
lassen uns jedes Mal aufs Neue auf die jeweilige Situation und die<br />
Menschen, die wir vorfinden, ein. Es gibt keine pauschale Anleitung.“<br />
Isabelle weiß, wovon sie spricht, denn sie hat in den vergangenen<br />
zehn Jahren bereits mehr als 250 Einsätze erlebt – und kann sich<br />
noch an jeden einzelnen Fall erinnern. Vanessa hingegen ist erst<br />
seit Juni vergangenen Jahres dabei. Sie erinnert sich noch gut an<br />
ihren ersten Einsatz. Und daran, wie nervös sie damals war – und<br />
einfach nur gehofft hat, alles richtig zu machen. </span></span></p>
<p><span class="fontstyle0" style="font-size: 14pt; color: #0000ff;"><span style="font-family: georgia, palatino, serif;">Aufgeregt ist Isabelle bei ihren Einsätzen mittlerweile nicht mehr. </span></span></p>
<p><span class="fontstyle0" style="font-size: 14pt; color: #0000ff;"><span style="font-family: georgia, palatino, serif;">Doch kein Einsatz lässt sie kalt, sagt sie. Vor allem dann, wenn Kinder oder Jugendliche involviert sind. </span></span></p>
<p><span class="fontstyle0" style="font-size: 14pt; color: #0000ff;"><span style="font-family: georgia, palatino, serif;">Jeder Fall sei auf seine Weise prägend, so Isabelle.<br />
Über die einzelnen Einsätze dürfen die beiden nicht reden, unterliegen sie doch einer strengen<br />
Schweigepflicht. Doch sie beteuern, dass alle Hinterbliebenen mit<br />
derselben Einfühlsamkeit betreut werden. Und dabei ist höchste<br />
Konzentration gefordert, jedes Wort muss abgewogen werden.<br />
Das kostet Kraft, macht müde. Denn: „Viele Menschen sind nach<br />
der Überbringung einer Todesnachricht quasi nicht mehr handlungsfähig. Bei vielen setzen die<br />
kognitiven Fähigkeiten aus und wir<br />
sind dazu da, sie aus dem Schockzustand herauszuholen“, erklärt<br />
Isabelle.<br />
Jeweils drei Stunden dauert eine Schicht am Tag, sechs Stunden<br />
die in der Nacht. Wer sich engagieren will, muss bereit sein, pro<br />
Monat mindestens sechs Bereitschaftsdienste von jeweils drei<br />
Stunden zu machen. Die Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams, zu denen Isabelle und Vanessa zählen, sind nie allein, sondern immer zu zweit unterwegs.<br />
Doch nicht nur vor Ort, auch im Hintergrund arbeiten GSPMitarbeiter. Diese nehmen etwa<br />
aktuelle Informationen zu den Fällen entgegen und koordinieren die Helfer.<br />
Die Dauer eines Einsatzes variiert, da es keine zeitlichen Begrenzungen gibt. Neun Stunden<br />
hat der bisher längste Einsatz von Isabelle gedauert. </span></span></p>
<p><span class="fontstyle0" style="font-size: 14pt; color: #0000ff;"><span style="font-family: georgia, palatino, serif;">Die Ehrenamtler lassen die Betroffenen nämlich erst allein, wenn sie sicher sind,<br />
dass es ihnen, zumindest den Umständen entsprechend, gut geht.<br />
Oder wenigstens Freunde oder Verwandte bei den Betroffenen<br />
sind, um sich um diese zu kümmern.<br />
Für die Arbeit, die sie tun, findet Isabelle dann auch einen Vergleich: „Wir kommen ja ganz unerwartet in das Leben von unbekannten Menschen, die gerade in einer großen Notsituation stecken. Da Vertrauen aufzubauen,<br />
das braucht seine Zeit. Das hat nichts mit Action, sondern eher<br />
mit dem Tempo einer Schnecke zu tun.“<br />
Rückhalt und Stabilität Doch was braucht es eigentlich,<br />
um Menschen in solch schweren Stunden beizustehen? „Emotionale Stabilität ist ebenso wichtig wie<br />
die Fähigkeit, diese ganzen Emotionen, die hervorkommen, aushalten zu können. Ansonsten sind<br />
wir die, die wir eben sind. Nur halt mit einer Ausbildung, auf die wir<br />
zurückgreifen können“, sagt Isabelle. Rückhalt von der Familie sei<br />
ein wichtiger Bestandteil, um diese Aufgabe meistern zu können,<br />
betont sie. Und obwohl ein großes Maß an Freizeit herhalten muss,<br />
will sie nicht von Berufung sprechen. Und auch für Freunde bleibt<br />
nicht immer viel Zeit. Doch die finden das, was sie macht, gut, sagt<br />
sie. Wichtig sei es aber, und das wird ebenfalls in der Ausbildung<br />
gelehrt, auf sich selbst aufzupassen. Sich selbst Gutes zu tun. Und<br />
da hat jeder seine eigene Strategie, wie die beiden erzählen. Isabelle etwa mag es, im Wald joggen zu gehen, während Vanessa<br />
zum Entspannen Musik hört.<br />
Was es mit einem macht Trotz viel Optimismus verändere<br />
einen diese Tätigkeit, sagt Isabelle. Sie selbst etwa trinke keinen<br />
Alkohol, wenn sie ins Auto steigt. Weil sie zu oft gesehen hat, was<br />
das für Angehörige bedeuten kann.<br />
Die Bilder der verzweifelten Angehörigen gehen einem so schnell<br />
nicht aus dem Kopf. Und so wird manchem auch erst nach der –<br />
zwar abgeschlossenen Ausbildung – erst im Laufe der ersten Einsätze klar, dass diese Tätigkeit dann<br />
doch nichts für einen ist.<br />
Und so ist es nicht verwunderlich, dass die Wegfallquote hoch<br />
ist. Von den 43 Mitarbeitern, die<br />
2007 mit Isabelle ins Ehrenamt gestartet waren, sind nun nur mehr<br />
drei übrig, von 90 Mitbewerbern<br />
bei Vanessa, sind es deren nur<br />
mehr 20, die übrig sind. Doch es<br />
wird niemandem nachgetragen, wenn er sich dazu entscheidet, eine Pause einzulegen oder gar ganz<br />
aufzuhören.<br />
Isabelle und Vanessa sind weiterhin motiviert. Und wenn dann<br />
mal wieder eine Grußkarte mit Dankesworten von Hinterbliebenen eintrifft, </span></span></p>
<p><span class="fontstyle0" style="font-size: 14pt; color: #0000ff;"><span style="font-family: georgia, palatino, serif;">dann wissen die beiden, dass ihre Arbeit alles andere als umsonst ist.</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Aus Überzeugung helfen &#8212; Artikel an dem Wort</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Feb 2018 23:26:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Aus Überzeugung helfen Was es braucht, um beim Groupe de support psychologique tätig zu sein Luxemburg. Nach schweren Verkehrsunfällen, nach Suizid, nach plötzlichem Kindstod sowie in Krisensituationen sind sie vor Ort: die Mitarbeiter des Groupe de support psychologique (GSP) des Zivilschutzes. Sie sind da, wenn die Hinterbliebenen durch die schwersten Stunden ihres Lebens gehen müssen.... <div class="clear"></div><a href="http://www.suppsy.lu/non-classe/aus-uberzeugung-helfen-artikel-an-dem-wort/" class="excerpt-read-more">En savoir plus</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #0000ff;"><span class="fontstyle0"><span style="font-size: 24pt; font-family: georgia, palatino, serif;">Aus Überzeugung helfen</span><br />
</span><span class="fontstyle2">Was es braucht, um beim Groupe de support psychologique tätig zu sein<br />
</span><span class="fontstyle0">Luxemburg. </span><span class="fontstyle3">Nach schweren Verkehrsunfällen, nach Suizid, nach<br />
plötzlichem Kindstod sowie in<br />
Krisensituationen sind sie vor<br />
Ort: die Mitarbeiter des Groupe<br />
de support psychologique (GSP)<br />
des Zivilschutzes. Sie sind da,<br />
wenn die Hinterbliebenen durch<br />
die schwersten Stunden ihres Lebens gehen müssen.</span></span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><span class="fontstyle3"><a href="http://www.suppsy.lu/non-classe/aus-uberzeugung-helfen-artikel-an-dem-wort/attachment/isabelle-vanessa-002-2/" rel="attachment wp-att-6252"><img class="alignnone size-full wp-image-6252" src="http://www.suppsy.lu/wp-content/uploads/2018/02/isabelle-vanessa-0021.jpg" alt="isabelle vanessa 002" width="341" height="321" /></a><br />
Ihre Aufgabe: Sie trösten oder<br />
hören zu. Kurz: Sie halten die Gefühle der Betroffenen, die von Aggressivität über tiefste Verzweiflung bis hin zum Zusammenbruch<br />
führen können, aus. Sind eben einfach da. Nicht nur für Angehörige,<br />
sondern auch für Einsatzkräfte.<br />
Und sie bleiben, bis der Schockzustand überwunden, die Hinterbliebenen wieder handlungsfähig<br />
sind. Für diese Arbeit verlangen<br />
die Helfer nichts. Kein Geld<br />
und auch keine Dankesworte. Sie<br />
machen das alles ehrenamtlich.<br />
Aus Überzeugung. Dennoch haben sie ein Handwerkszeug, auf<br />
das sie zurückgreifen können.<br />
Eine zweijährige Basisausbildung,<br />
bei der sie unter anderem lernen, mit traumatisierten Menschen umzugehen. Das, was sie<br />
dann tun, ist vielfältiger, als viele<br />
vielleicht annehmen könnten.<br />
Während die einen im direkten<br />
Kontakt mit den Betroffenen stehen, arbeiten andere im Hintergrund, indem sie organisieren und<br />
koordinieren.<br />
Isabelle und Vanessa sind zwei<br />
der derzeit 65 Ehrenamtler, die<br />
beim GSP aktiv sind. Während Isabelle seit zehn Jahren dabei ist und<br />
sich an jeden einzelnen der mehr<br />
als 250 Einsätze erinnern kann, ist<br />
Vanessa erst seit Juni des vergangenen Jahres aktiv.<br />
Beide haben aber eines gemeinsam: Sie wollen in ihrer Freizeit etwas für Menschen tun, denen<br />
es nicht gut geht. Sie erzählen, wie<br />
der Ablauf von Einsätzen aussieht<br />
– und warum der Faktor Zeit bei<br />
dieser Tätigkeit so enorm wichtig<br />
ist. </span><span class="fontstyle4">che</span></span></p>
<p><span style="color: #0000ff;"> </span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Doppeltes Ausbildungswochenende in Schimpach 29.-30.10.2016: Mega Stimmung beim GSP</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2016 15:21:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Gilbert.Bintener]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Doppeltes Ausbildungswochenende in Schimpach 29.-30.10.2016: Mega Stimmung beim GSP   Doppeltes Ausbildungswochenende in Schimpach 29.-30.10.2016: Mega Stimmung beim GSP Schon für das 3. Wochenende ihrer Grundausbildung, versammelten sich 38 TeilnehmerInnen in der Schule der Protection Civile in Schimpach. Inhalte des Wochenendes waren die Bezeichnungen der französischen Fachsprache im Einsatz, besonders wenn französisch sprechende Betroffene betreut... <div class="clear"></div><a href="http://www.suppsy.lu/non-classe/doppeltes-ausbildungswochenende-in-schimpach-29-30-10-2016-mega-stimmung-beim-gsp/" class="excerpt-read-more">En savoir plus</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h1><span style="color: #339966;">Doppeltes Ausbildungswochenende in Schimpach 29.-30.10.2016:</span></h1>
<h1><span style="color: #ff0000;"><strong>Mega Stimmung beim GSP</strong></span></h1>
<h1><span style="color: #339966;"> </span></h1>
<p>Doppeltes Ausbildungswochenende in Schimpach 29.-30.10.2016:</p>
<p><strong>Mega Stimmung beim GSP</strong></p>
<p>Schon für das 3. Wochenende ihrer Grundausbildung, versammelten sich 38 TeilnehmerInnen in der Schule der Protection Civile in Schimpach. Inhalte des Wochenendes waren die Bezeichnungen der französischen Fachsprache im Einsatz, besonders wenn französisch sprechende Betroffene betreut werden. Für diese spezifische Ausbildung war die Spezialisten Marion Pichonnier, AVR Therapeutin und einstige GSP-lerin angereist.</p>
<p>Sonntags wurden die Inhalte der Kommunikation in der Akutbetreuung erarbeitet, auf welche Gegebenheiten GSP-ler aufpassen und wie sie vorgehen. Dazu waren die Fachleute vom ‚coaching &amp; training institute‘, Colleen Besch und Dieter Olk anwesend.</p>
<p><a href="http://www.suppsy.lu/non-classe/doppeltes-ausbildungswochenende-in-schimpach-29-30-10-2016-mega-stimmung-beim-gsp/attachment/img_1364-gruppenfoto-1/" rel="attachment wp-att-5886"><img class="alignnone wp-image-5886 " src="http://www.suppsy.lu/wp-content/uploads/2016/11/IMG_1364-Gruppenfoto-1-1000x610.jpg" alt="IMG_1364 Gruppenfoto-1" width="1294" height="790" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zur gleichen Zeit wurden in anderen Schulungssälen 16 aktive GSP-ler vom SbE-Fachmann Oliver Gengenbach geschult. Dieses 4 . SbE-Modul soll erfahrene GSP-ler in der Einsatznachbetreuung bei Einsatzkräften, sowie in Gruppengesprächen fit machen, um die richtigen Entscheidungen im Vorfeld, in der Betreuung und in der Nachsorge zu nehmen.</p>
<p>Beim gemütlichen Plausch am Samstagabend, sowie in den Pausen und bei den Mahlzeiten gab es wichtige Austauschmomente und viele Ideen wie die Gesamtgruppe GSP sich gemeinsam für die Zukunft aufstellen kann.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>GSP-  Saarland NFS-KIT  20 Jahre Notfallseelsorge-Krisenintervention Saarland</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2016 15:04:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Gilbert.Bintener]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[20 Jahre Notfallseelsorge-Krisenintervention Saarland : Geteilte Last ist halbe Last &#160; (Saarland NFS-KIT) 20 Jahre Notfallseelsorge-Krisenintervention Saarland : Geteilte Last ist halbe Last In seiner Grußrede wusste Pfarrer Hans Lothar Holcher sehr viele wichtige und willkommene Gäste aus dem Saarland, ganz Deutschland und aus dem Ausland, sowie aus vielen Rettungsorganisationen willkommen zu heißen. Unter ihnen auch Gina... <div class="clear"></div><a href="http://www.suppsy.lu/non-classe/gsp-saarland-nfs-kit-20-jahre-notfallseelsorge-krisenintervention-saarland/" class="excerpt-read-more">En savoir plus</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h1><span style="color: #339966;">20 Jahre Notfallseelsorge-Krisenintervention Saarland :</span></h1>
<h1><span style="color: #ff0000;"><strong>Geteilte Last ist halbe Last</strong></span></h1>
<p>&nbsp;</p>
<p>(Saarland NFS-KIT)</p>
<p>20 Jahre Notfallseelsorge-Krisenintervention Saarland :</p>
<p><strong>Geteilte Last ist halbe Last </strong></p>
<p>In seiner Grußrede wusste Pfarrer Hans Lothar Holcher sehr viele wichtige und willkommene Gäste aus dem Saarland, ganz Deutschland und aus dem Ausland, sowie aus vielen Rettungsorganisationen willkommen zu heißen. Unter ihnen auch Gina Ballmann und Leon Kraus, die aus Luxemburg zum Jubiläum angereist waren.</p>
<p>Der Oberbürgermeister Michael Adam begrüßte in seiner Stadt Sulzbach mit aufmunternden und dankenden Worte alle Anwesenden und unterstützte das NFS-Team zum 20. Geburtstag mit einer Geldspende.</p>
<p><a href="http://www.suppsy.lu/non-classe/gsp-saarland-nfs-kit-20-jahre-notfallseelsorge-krisenintervention-saarland/attachment/img_1346/" rel="attachment wp-att-5879"><img class="alignnone wp-image-5879 size-large-portfolio" src="http://www.suppsy.lu/wp-content/uploads/2016/11/IMG_1346-1000x610.jpg" alt="IMG_1346" width="960" height="586" /></a></p>
<p>In dem Festvortrag zum Thema: ‚Auswirkungen von Hochbelastung auf das Gehirn und der Umgang damit in der Akutphase‘ beschäftigte Dr Alexander Jatzko sich mit dem menschlichen Gehirn und den Folgen eines kritischen Ereignisses unter Extremstress.</p>
<p>Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer fand vor dem Mittagessen ermutigende Worte für die Erfolgsgeschichte des saarländischen Teams der Notfallseelsorge und Krisenintervention, sowie der Einsatznachsorge. Gebührend hob die Politikerin hervor, dass all diese Einsatzstunden von Ehrenamtlichen ausgeführt werden und schlussfolgerte: „Jeder Notfallseelsorger ist ein Mensch mit besonderen Qualitäten.“ Unter anhaltendem Applaus war der spezielle Dank der Ministerpräsidentin die Zusage von einer jährlichen finanziellen vierstelligen Unterstützung durch das kleinste Bundesland ab dem Jahre 2017.</p>
<p><a href="http://www.suppsy.lu/non-classe/gsp-saarland-nfs-kit-20-jahre-notfallseelsorge-krisenintervention-saarland/attachment/img_1347/" rel="attachment wp-att-5880"><img class="alignnone wp-image-5880 size-large-portfolio" src="http://www.suppsy.lu/wp-content/uploads/2016/11/IMG_1347-1000x610.jpg" alt="IMG_1347" width="960" height="586" /></a></p>
<p>In seiner Grußrede, ging der Vertreter Marc Overhagen vom BBK (Bundesamt für Bevölkerungsschutz) auf die Qualitätsbemühungen des PNSV-Teams aus dem Saarland ein und lobte alle Bemühungen, die für einen optimalen Katastrophenschutz geschehen.</p>
<p>Nach dem 2. Festvortrag zum Amoklauf von Winnenden, schloss Hans Lothar Hölcher mit der Aufforderung: ‚Bereite vor, was du vorbereiten kannst. Lasst uns vorbereiten, was wir vorbereiten können.‘</p>
<p><a href="http://www.suppsy.lu/non-classe/gsp-saarland-nfs-kit-20-jahre-notfallseelsorge-krisenintervention-saarland/attachment/img_1349/" rel="attachment wp-att-5881"><img class="alignnone wp-image-5881 size-large-portfolio" src="http://www.suppsy.lu/wp-content/uploads/2016/11/IMG_1349-1000x610.jpg" alt="IMG_1349" width="960" height="586" /></a></p>
<p>Während dem ganzen Tag, wurde GSP immer wieder erwähnt, als ein Team der Zusammenarbeit, auf das das Saarland in der Notlage zurückgreifen kann, so auch bei der bevorstehenden Übung am Saarbrücker Bahnhof am kommenden 12.-13. November.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>GSP-Team-Wochenende unter dem Motto „Wenn alle weg gehen, kommen wir!“</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2016 05:04:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Gilbert.Bintener]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Actualités]]></category>
		<category><![CDATA[Documents utiles]]></category>
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		<description><![CDATA[„Wenn alle weg gehen, kommen wir!“ &#160; Das obligatorische Team-Wochenende von GSP führte 44 von 55 GSP-Einsatzkräften zusammen in Schimpach vom 15.-16. Oktober 2016. Aus Krefeld angereist, waren drei Experten der Firma INTAKKT (Jürgen Schramm, Britta Nett, Sarah Roulands), die die begleitende Unterstützung im Suizidpräventionsprojekt von GSP übernehmen. Ab 2017 wird GSP in der Suizidprävention... <div class="clear"></div><a href="http://www.suppsy.lu/non-classe/gsp-team-wochenende-unter-dem-motto-wenn-alle-weg-gehen-kommen-wir/" class="excerpt-read-more">En savoir plus</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #008000;"><strong>„Wenn alle weg gehen, kommen wir!“</strong></span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das obligatorische Team-Wochenende von GSP führte 44 von 55 GSP-Einsatzkräften zusammen in Schimpach vom 15.-16. Oktober 2016.</p>
<p>Aus Krefeld angereist, waren drei Experten der Firma INTAKKT (Jürgen Schramm, Britta Nett, Sarah Roulands), die die begleitende Unterstützung im Suizidpräventionsprojekt von GSP übernehmen. Ab 2017 wird GSP in der Suizidprävention neue Wege gehen. Um diese Herausforderung anzugehen, wurde der Leitfaden der Betreuung in der Theorie überprüft und in der Praxis geübt.</p>
<p><a href="http://www.suppsy.lu/non-classe/gsp-team-wochenende-unter-dem-motto-wenn-alle-weg-gehen-kommen-wir/attachment/group-photo-formation-15-16-okt-2016-002/" rel="attachment wp-att-5891"><img class="alignnone wp-image-5891 " src="http://www.suppsy.lu/wp-content/uploads/2016/10/Group-Photo-Formation-15-16-Okt-2016-002-1000x610.jpg" alt="Group Photo Formation  15 16 Okt 2016 002" width="637" height="389" /></a></p>
<p>Im Team-Building am Sonntag mit der Coching Spezialisten Monique Follmann-Fohl war der gemeinsame Tenor: zusammenstehen, zusammenarbeiten, gemeinsam Lösungen finden! Da im Juli 2017 rund 40 ausgebildete GSP-ler neu in die GSP Betreuungseinsätze gehen und sich in das bestehende Team integrieren, wurde dieses herausfordernde Unterfangen thematisiert und eingeleitet.</p>
<p>Viel Zeit wurde so benutzt um sich gegenseitig auszutauschen und miteinander zu lachen.</p>
<p>Bei exzellenter Stimmung endete das Wochenende mit konkreten Vorschlägen für die Zukunft, jedoch auch mit einem B-Mol, der vom Gruppenchef Charles Brück so formuliert wurde: ‚Die Technik geht keinesfalls Schritt mit den Anforderungen von GSP‘ (D‘Technik evoluei’ert net mat den Besoin’en vum GSP).</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>GSP-Summerfest 2016</title>
		<link>http://www.suppsy.lu/non-classe/gsp-summerfest-2016/</link>
		<comments>http://www.suppsy.lu/non-classe/gsp-summerfest-2016/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Jul 2016 20:51:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Gilbert.Bintener]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Actualités]]></category>
		<category><![CDATA[Documents utiles]]></category>
		<category><![CDATA[Non classé]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.suppsy.lu/?p=5832</guid>
		<description><![CDATA[60 Jahre Chef Charel : Ein Sommerfest in freudiger Begegnung Traditionell vor den großen Ferien, lädt die GSP asbl, alle GSP-ler mit ihren Fam ilienangehörigen (Partner und Kinder) zu einem Ereignis der besonderen Art ein. Wie in den vergangenen Jahren war der Treffpunkt das Kulturzentrum Mouschelt in Lintgen. Rund 100 GSP-ler mit ihren Angehörigen waren der... <div class="clear"></div><a href="http://www.suppsy.lu/non-classe/gsp-summerfest-2016/" class="excerpt-read-more">En savoir plus</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #008000;"><strong>60 Jahre </strong></span><span style="color: #008000;"><strong>Chef Charel : Ein Sommerfest in freudiger Begegnung</strong></span></h2>
<p>Traditionell vor den großen Ferien, lädt die GSP asbl, alle GSP-ler mit ihren Fam</p>
<p>ilienangehörigen (Partner und Kinder) zu einem Ereignis der besonderen Art ein. Wie in den vergangenen Jahren war der Treffpunkt das Kulturzentrum Mouschelt in Lintgen.</p>
<h2><a href="http://www.suppsy.lu/?p=5835" target="_blank" rel="attachment wp-att-5837"><img class=" wp-image-5837  alignnone" src="http://www.suppsy.lu/wp-content/uploads/2016/07/2016-Summerfest-012-356x200.jpg" alt="2016 Summerfest -  012" width="487" height="274" /></a><a href="http://www.suppsy.lu/?p=5835" target="_blank" rel="attachment wp-att-5848"><img class="  wp-image-5848 alignright" src="http://www.suppsy.lu/wp-content/uploads/2016/07/2016-Summerfest-007-301x200.jpg" alt="2016 Summerfest -  007" width="426" height="283" /></a></h2>
<p>Rund 100 GSP-ler mit ihren Angehörigen waren der Einladung am Samstag, dem 25. Juni 2016 gefolgt und erlebten viele Höhepunkte.</p>
<p>Zuerst stellte die junge Studentin Ira Differding Teile aus ihrer Masterarbeit über das freiwillige Engagement der GSP-ler vor, Ergebnisse von einer mündlichen Umfrage bei einem Teil der GSP-ler.</p>
<p><a href="http://www.suppsy.lu/?p=5835" target="_blank" rel="attachment wp-att-5851"><img class="  wp-image-5851 alignleft" src="http://www.suppsy.lu/wp-content/uploads/2016/07/2016-Summerfest-022-356x200.jpg" alt="2016 Summerfest -  022" width="430" height="241" /></a><a href="http://www.suppsy.lu/?p=5835" target="_blank"><img class="  wp-image-5852 aligncenter" src="http://www.suppsy.lu/wp-content/uploads/2016/07/2016-Summerfest-029-356x200.jpg" alt="2016 Summerfest -  029" width="448" height="252" /></a></p>
<p>Sodann stand der 60 jährige Geburtstag von Charles Bruck, dem Leiter des GSP-Teams im Mittelpunkt. In einer Foto-show wurden Bilder aus den letzten 19 Jahre GSP gezeigt. Diese Bilder der Vergangenheit erstaunten manche neue Mitglieder aus der 11. Session, die zum ersten Male bei diesem Fest dabei waren.<a href="http://www.suppsy.lu/?p=5835" target="_blank" rel="attachment wp-att-5841"><img class=" wp-image-5841  alignright" src="http://www.suppsy.lu/wp-content/uploads/2016/07/2016-Summerfest-324-301x200.jpg" alt="2016 Summerfest -  324" width="429" height="285" /></a></p>
<p><a href="http://www.suppsy.lu/?p=5835" target="_blank" rel="attachment wp-att-5842"><img class=" wp-image-5842  alignleft" src="http://www.suppsy.lu/wp-content/uploads/2016/07/2016-Summerfest-309-301x200.jpg" alt="2016 Summerfest -  309" width="430" height="286" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>$</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Andere GSP-ler hatten sich Mühe gegeben, um Texte musikalisch zu verfassen und Tänze vorzubereiten, wobei alle Darbietungen ‚Chef Charel‘ mehr als überraschten und Charel sich wirklich geehrt und angenommen durch das gesamte Team fühlte.</p>
<p><a href="http://www.suppsy.lu/?p=5835" target="_blank" rel="attachment wp-att-5840"><img class=" wp-image-5840  alignleft" src="http://www.suppsy.lu/wp-content/uploads/2016/07/2016-Summerfest-294-300x199.jpg" alt="2016 Summerfest -  294" width="407" height="270" /></a><a href="http://www.suppsy.lu/?p=5835" target="_blank" rel="attachment wp-att-5845"><img class=" wp-image-5845  aligncenter" src="http://www.suppsy.lu/wp-content/uploads/2016/07/2016-Summerfest-163-301x200.jpg" alt="2016 Summerfest -  163" width="453" height="301" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ehrungen wurden vorgenommen, in dem Zertifikate ausgeteilt wurden an jene GSP-ler, die sowohl die CISM-Ausbildung ‚group support‘ als auch die Basisausbildung ‚crise suicidaire‘ bestanden haben.</p>
<p><a href="http://www.suppsy.lu/?p=5835" target="_blank" rel="attachment wp-att-5844"><img class=" wp-image-5844  alignleft" src="http://www.suppsy.lu/wp-content/uploads/2016/07/2016-Summerfest-048-356x200.jpg" alt="2016 Summerfest -  048" width="446" height="251" /></a><a href="http://www.suppsy.lu/?p=5835" target="_blank" rel="attachment wp-att-5846"><img class=" wp-image-5846  aligncenter" src="http://www.suppsy.lu/wp-content/uploads/2016/07/2016-Summerfest-217-301x200.jpg" alt="2016 Summerfest -  217" width="424" height="282" /></a></p>
<p>Bei wohl schmeckenden Grillspezialitäten und bei einzigartiger Salatvielfalt konnten alle GSP-ler und Gäste sich stärken und interessante Tischgespräche führen.</p>
<p><a href="http://www.suppsy.lu/?p=5835" target="_blank" rel="attachment wp-att-5839"><img class=" wp-image-5839  alignleft" src="http://www.suppsy.lu/wp-content/uploads/2016/07/2016-Summerfest-187-301x200.jpg" alt="2016 Summerfest -  187" width="560" height="372" /></a><a href="http://www.suppsy.lu/?p=5835" target="_blank" rel="attachment wp-att-5847"><img class="  wp-image-5847 aligncenter" src="http://www.suppsy.lu/wp-content/uploads/2016/07/2016-Summerfest-0161-81x200.jpg" alt="2016 Summerfest -  016" width="192" height="474" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>So verflossen die Stunden des Zusammenseins im Nu und schon jetzt freut jeder sich auf die Einladung zum kommenden GSP-Sommerfest, am 1. Juli 2017.</p>
]]></content:encoded>
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